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Ratenkredit


Nicht zweckgebundener Kredit zur Rückzahlung auf Raten


Beim Ratenkredit handelt es sich um einen normalen Konsumentenkredit, für dessen Vergabe kein bestimmter Zweck angegeben wird und der in Raten zurückbezahlt wird. Ratenkredite werden meist für größere Anschaffungen genutzt, können aber auch für eine Umschuldung, beispielsweise bei teuren Dispokrediten, verwendet werden. Die Rückzahlungsraten für Ratenkredite werden vor dem Kreditvertrag festgelegt. Dabei sollten die Kreditnehmer berücksichtigen, dass die Höhe der Raten, die Laufzeit des Kredits und somit auch die Kreditkosten miteinander in Zusammenhang stehen. Bei einem Vergleich der Ratenkredit-Angebote steht der effektive Jahreszins im Vordergrund, der neben den Zinsen auch die anfallenden Kosten beinhaltet.

Zusammenhang der Höhe der Raten und der Laufzeit beim Ratenkredit


Wünscht der Antragssteller für seinen Ratenkredit eine niedrige Rate, wird die Laufzeit entsprechend länger, da die Kreditsumme in kleineren Beträgen zurückbezahlt wird. Entsprechend höher sind die Kreditkosten, da der Zeitraum, auf den Zinsen für die Kreditsumme anfallen, länger ist. Zieht der Antragssteller eine kürzere Laufzeit vor, um schneller mit der Kreditrückzahlung fertig zu sein, werden die Raten entsprechend höher und die Kreditkosten geringer. Allerdings sollten Kreditinteressenten darauf achten, dass die Raten in bezahlbarem Rahmen gewählt werden, um nicht in Verzug bei den Ratenzahlungen zu geraten und somit eine Kündigung des Kredits zu riskieren. Nach Abzug der Raten und der sonstigen monatlichen Fixkosten sollte immer noch ein Spielraum bleiben, um die Lebenshaltungskosten zu decken und nicht jeden Cent zwei Mal umdrehen zu müssen. Im Regelfall handelt es sich beim Ratenkredit um einen kurz- bis mittelfristigen Kredit mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren.

Bonität zur Genehmigung für Ratenkredite vorausgesetzt

Um von einer Filialbank oder einer Direktbank einen Ratenkredit genehmigt zu bekommen, muss der Kreditnehmer über eine ausreichende Bonität verfügen. Es muss also gewährleistet sein, dass die Rückzahlung der Ratenkredite gesichert ist. Hierfür sind Gehalts- oder Lohnnachweis, Steuer-Erklärungen, Einnahme-Überschussrechnungen oder Bilanzen erforderlich. In der Regel wird seitens der Banken und Kreditinstitute auch die Schufa-Auskunft eingeholt. Verfügt ein Kreditnehmer über regelmäßige Einkünfte und bestehen keine negativen Einträge bei der Schufa, stehen die Chancen, einen Ratenkredit genehmigt zu bekommen, normalerweise gut.